IRGENDWO AUF DER WELT FROHE OSTERN UEBERALL !!
Special surprise from St. Nina - SiSTERs4SiSTERs
and .... a unexpected surprise in the person of Seraphim, a young man from Richmond, VA who has been testing his vocation as a monastic in the Republic of Georgia—the land of St. Nina. We were thrilled to learn that Seraphim’s godmother was the abbess of St. Nina’s monastery and that he had seen the famous cross tied with St. Nina’s hair, etc. Seraphim also gifted us with many items related to St. Nina and Georgia. We hope to have him speak to us when he returns to America again.
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FROHE OSTERN .....Fast scheint es Nina Hagen hätte sich nun ganz dem Swing verschrieben. Nach dem vor gut zwei Jahren erschienen Album „Big Band Explosion“ folgt nun ein weiteres, mit dem sie die Musik der 20er bis 40er Jahre aufgreift. Natürlich laufen da parallel noch andere musikalische Projekte, dennoch wird besonders durch das neue Album klar wie sehr ihr dieser Stil liegt.
 Nina Hagen ist ganz klar mehr als die Mutter des Punk. Es gibt wohl wenige Musikstile, die sie nicht irgendwann ausprobiert hätte. Doch ihre Liebe zum Jazz und Swing hat sie schon in frühester Jugend entdeckt und in den Aufbau ihrer Gesangskarriere in der damaligen DDR einbezogen. Nun ist es unklar wer hier wen wiedergefunden hat Nina den Swing oder umgekehrt. Klar ist aber, dass die beiden sehr gut zusammen passen. Weit lockerer wirken ihre Interpretationen als auf dem Big Band Album vor zwei Jahren. Sie verschmilzt regelrecht mit den Songs, scheint in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Dabei springt sie von deutschsprachigen zu englischsprachigen Liedern und verknüpft damit Welten, die sich bekämpften, als diese Lieder einst gesungen wurden. Einmal mehr bringt sie im Original von Zarah Leander gesungene Stücke ein und stellt sie denen von Frank Sinatra an die Seite oder einem „Bei mir bist du schön“ von den Andrews Sisters. Nina Hagen selbst über ihre Songauswahl: “Die Lieder haben eine große Bedeutung für mich. Hinter jedem Lied steht eine Geschichte, ein Leben, eine andere Zeit. Die Texter und Komponisten und auch Sängerinnen und Sänger haben diese Lieder geschrieben und performt, als die Gesellschaft eine andere war. Leider wiederholen sich viele Schicksale heute, zwar in anderer Form, aber es wiederholt sich – auch das berührt mich so an diesen Liedern. Sie sind aktueller den je mit ihrer ganzen Tiefe, ihrer Seele.“
Begeistert bin ich besonders von der Art der Interpretation. Sie respektiert den ursprünglichen Charakter der Songs und begibt sich in eine gestalterische Einheit mit dem Orchester. Doch sie schafft es, ohne dies zu zerstören, eindeutige eigene Elemente einzubringen, bis hin zu Textzeilen ihrer eigenen Punk-Lieder aus den 80er Jahren. Sie bleibt das ganze Album hindurch eine Diva des Swing. So präsentiert sie sich auch in dem hochwertig gestalteten Booklet, welches das gelungene Album abrundet.
Kai Schmidt
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http://www.nina-hagen.com
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